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Pressemitteilungen des Landgerichts Verden

Verhandlungen in Strafsachen in der Zeit vom 26. bis 30. November 2018



Montag, den 26. November 2018

Die 12. kleine Strafkammer verhandelt um 09.00 Uhr die Berufungssache gegen Simon L. und Michael W. wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz (Az. 12 Ns 123/17), die sich mit einem Urteil des Amtsgerichts – Schöffengericht - Walsrode befasst. Die Kammer hat acht Zeugen geladen und Fortsetzungstermine – Beginn jeweils 09.00 Uhr - für den 13. Dezember 2018 mit zwei Zeugen und für den 14. Dezember 2018 anberaumt.


Um 09.00 Uhr beginnt vor der 7. Großen Strafkammer die Hauptverhandlung gegen Igor M. (geboren 1988) wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, am 1. Dezember 2017 in einem von ihm geführten PKW u.a. insgesamt 14,4 Kilogramm Haschisch mit einem Wirkstoffgehalt von ca. 1,4 reinem THC und ca. 366 g Kokain mit einem Wirkstoffgehalt von ca. 203 g reinem Kokain-Hydrochlorid aufbewahrt zu haben. Dabei soll der Angeklagte mit dem Fahrzeug und den Betäubungsmitteln aus den Niederlanden nach Deutschland eingereist sein. Auf Höhe der Autobahnmeisterei Oyten, Bundesautobahn 1, soll der Angeklagte sodann durch Zollbeamte kontrolliert worden sein, die die für den Weiterverkauf gedachten Betäubungsmittel sichergestellt haben sollen.

Die Kammer hat folgende Fortsetzungstermine – Beginn jeweils 09.00 Uhr – anberaumt, zu denen insgesamt drei Zeugen geladen worden sind:

• 26. November 2018 (drei Zeugen),

• 27. November 2018.


Dienstag, den 27. November 2018

Um 09.00 Uhr beginnt vor der 1. Großen Strafkammer die Hauptverhandlung gegen Sven C. (geboren 1975), Andre M. (geboren 1980), Sven B. (geboren 1980) und Angela F. (geboren 1976) wegen versuchten Raubes u.a.

Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten Sven C., Andre M. und Sven B. unter anderem vor, sich in den Abendstunden des 26. November 2016 gemeinsam zur Wohnung des ehemaligen Lebensgefährten der Angeklagten Angela F. in Bad Fallingbostel begeben zu haben, um diesen zur Herausgabe eines Bargeldbetrages in Höhe von € 3.500,- und von Betäubungsmitteln im Wert von € 30.000,- zu veranlassen. Dabei sollen die Angeklagten, die den Hinweis auf die in der Wohnung befindlichen Wertgegenstände von der Angeklagten Angela F. erhalten haben sollen, ein Fleischerbeil, Pfefferspray und ein Küchenmesser mit einer Klingenlänge von 10 cm bei sich geführt haben. Nachdem die Angeklagten an der Wohnungstür erschienen sein sollen, sollen sie die Türklingel mehrfach in der Absicht betätigt haben, nach entsprechender Türöffnung in das Wohnungsinnere zu gelangen. Da der Wohnungsinhaber die Tür jedoch nicht geöffnet haben soll, sollen die Angeklagten von der weiteren Tatausführung Abstand genommen haben.

Die Kammer hat folgende Fortsetzungstermine – Beginn jeweils 09.00 Uhr – anberaumt, zu denen insgesamt vier Zeugen und eine Sachverständige geladen worden sind:

• 27. November 2018 (eine Sachverständige),

• 5. Dezember 2018 (vier Zeugen, eine Sachverständige),

• 6. Dezember 2018 (eine Sachverständige),

• 11. Dezember 2018 (eine Sachverständige),

• 12. Dezember 2018 (eine Sachverständige),

• 17. Dezember 2018 (eine Sachverständige),

• 18. Dezember 2018 (eine Sachverständige).


Donnerstag, den 29. November 2018

Die 12. kleine Strafkammer verhandelt um 09.00 Uhr die Berufungssache gegen Jens M. wegen Betruges (Az. 12 Ns 10/17), die sich mit einem Urteil des Amtsgerichts – Schöffengericht - Syke befasst. Die Kammer hat insgesamt 17 Zeugen geladen und Fortsetzungstermine – Beginn jeweils 09.00 Uhr - für den 3. Dezember 2018 mit sieben Zeugen, für den 6. Dezember 2018 mit drei Zeugen, für den 10. Dezember 2018 mit zwei Zeugen, für den 14. Dezember 2018 mit fünf Zeugen und für den 21. Dezember 2018 anberaumt.


Um 09.00 Uhr beginnt vor der 7. Großen Strafkammer die Hauptverhandlung gegen Alberto S. (geboren 1971) und Lucrezia B. (geboren 1963) wegen Raubes.

Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten vor, aufgrund eines gemeinsamen Tatplans am 7. Oktober 2016 das Wohnhaus des im Jahr 1938 geborenen Geschädigten in Rehburg-Loccum aufgesucht und sich unter dem Vorwand, Angestellte des Versorgungsamtes zu sein, Zutritt zur Wohnung des Zeugen verschafft zu haben. Nachdem die Angeklagten in die Wohnung gelangt sein sollen, soll der Angeklagte S. begonnen haben, die Wohnung nach Wertgegenständen zu durchsuchen. Währenddessen soll die Angeklagte B. den Zeugen in die Küche zurückgedrängt haben, um zu vermeiden, dass der Zeuge den S. bei der Nachschau nach Wertgegenständen hindert. Da die Tür zum Schlafzimmer des Zeugen verschlossen gewesen sein und der Zeuge den Schlüssel zu diesem Zimmer in der Hand gehalten haben soll, sollen die Angeklagten die Hand des Zeugen gewaltsam aufgebogen und ihm den Schlüssel aus der Hand genommen haben. Sodann sollen sie in das Schlafzimmer gelangt sein, wo sie insgesamt € 100,- aus einer zwischen der Wäsche stehenden Blechkiste entnommen haben sollen.

Die Kammer hat insgesamt fünf Zeugen geladen und einen Fortsetzungstermin auf den 11. Dezember 2018 – Beginn 09.00 Uhr - anberaumt.


Das Landgericht Verden weist darauf hin, dass in den Räumlichkeiten des Landgerichts grundsätzlich ein Fotografier- und Filmverbot besteht.

Ausnahmen werden grundsätzlich nur in der Form gestattet, dass Bilder und Filmaufnahmen von Angeklagten eines Strafprozesses unter Beachtung der Persönlichkeitsrechte (in anonymisierter Form; gepixelt o.ä.) veröffentlicht werden dürfen.

Das Landgericht Verden bittet, auch Bilder und Filmaufnahmen der anwesenden Wachtmeister zu anonymisieren.

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