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Pressemitteilung des Landgerichts Verden für die Zeit vom 19. bis 23. Juni 2017

Vorankündigung Plädoyers/Urteilsverkündung

In dem Verfahren gegen Jörg Edgar N. wegen Mordes, dem die Staatsanwaltschaft vorwirft, die 23-jährige Judith T. am 12.09.2015 im Klosterwald in Rehburg-Loccum getötet zu haben, hat die 1. große Strafkammer die Staatsanwaltschaft sowie die Nebenklage aufgefordert, ihre Plädoyers für den am Mittwoch, 14. Juni 2017, um 9:00 Uhr stattfindenden Hauptverhandlungstermin bereit zu halten.

Plädoyers der Verteidigung könnten dann im folgenden Hauptverhandlungstermin, Donnerstag, 15. Juni 2017, 9:00 Uhr, zu erwarten sein. Je nach weiterem Prozessverlauf, der derzeit konkret nicht absehbar ist, könnte eventuell Ende dieser Woche ein Urteil verkündet werden, entweder am Donnerstag im Anschluss an die Plädoyers der Verteidigung oder im Hauptverhandlungstermin am Freitag, 16. Juni 2017, um 9:00 Uhr.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass genauere Informationen derzeit nicht möglich sind, ob und wann es konkret zu einer Urteilsverkündung in dieser Woche kommen wird, hängt vom weiteren Prozessverlauf in den nächsten Tagen ab.

Montag, den 19. Juni 2017

Um 9:00 Uhr beginnt vor der 5. kleinen Strafkammer die Berufungsverhandlung gegen Ali A. wegen u.a. Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Es geht um ein erstinstanzliches Urteil des Amtsgerichts Walsrode. Die Kammer hat drei Zeugen geladen.

Um 9:00 Uhr beginnt vor der 12. kleinen Strafkammer die Hauptverhandlung in der Strafsache gegen Emre E. wegen Erschleichens von Leistungen. Der Berufung liegt ein Urteil des Amtsgerichts Diepholz zugrunde.

Um 12:30 Uhr verhandelt die 12. kleine Strafkammer die Berufungssache gegen Rouven P.-K. wegen Bedrohung. In der ersten Instanz hat das Amtsgericht Rotenburg (Wümme) entschieden. Die Kammer hat fünf Zeugen geladen.

Das Landgericht Verden weist darauf hin, dass in den Räumlichkeiten des Landgerichts grundsätzlich ein Fotografier- und Filmverbot besteht.

Ausnahmen werden grundsätzlich nur in der Form gestattet, dass Bilder und Filmaufnahmen von Angeklagten eines Strafprozesses in anonymisierter Form (gepixelt o.ä.) veröffentlicht werden dürfen.

Das Landgericht Verden weist weiter darauf hin, dass auch Bilder und Filmaufnahmen der anwesenden Wachtmeister zu anonymisieren sind.

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